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Auszug aus der Geschichte von Schübelbach



Siebnen, Prospekt um das Jahr 1860 über Caspar Honeggers Werke
Siebnen, Prospekt um das Jahr 1860 über Caspar Honeggers Werke


Über Siebnen

Siebnen wird erstmals im Jahre 972 urkundlich erwähnt. Das Dorf wurde damals «Siebeneichen» genannt, und das Kloster Einsiedeln hatte hier Besitzungen.

Siebnen kam schon in frühester Zeit als Ausgangspunkt des Wägitals, als Einkaufsort und Umschlagplatz des West–Ost-Verkehrs gewisse Bedeutung zu. Einen gewaltigen Aufschwung erlebte aber Siebnen zur Zeit der Industrialisierung. 1834 fasste Caspar Honegger von Rüti ZH, angeregt durch die Gemeindebehörde von Schübelbach, den Entschluss, Wasserkraft der Wägitaleraa zu nutzen und am rechten Ufer eine Weberei zu erbauen. In der mechanischen Werkstätte dieser Weberei wurden die ersten weltberühmten Honegger-Webstühle konstruiert. Im Jahre 1921 wurde die AG Kraftwerk Wägital gegründet und 1922–1926 die grossen Anlagen im Wägital und in Siebnen erstellt. Dadurch konnten die wilden Wasser der Aa gebändigt und die verheerenden Überschwemmungen eingedämmt werden.

Die St.-Nikolaus-Kapelle in Siebnen (Eigentum der Genossame Siebnen) geht in ihren ältesten Teilen ins 13. Jahrhundert zurück, wie die Restaurierung im Jahre 1985 archäologisch nachweisen konnte. 1370 wird die Kapelle als Filiale der Pfarrkirche Tuggen erwähnt. 1925–1926 wurde die Pfarrkirche in Siebnen erbaut und 1927 eine eigene Pfarrei Siebnen errichtet. Schon 1878 konnten die Protestanten der March in Siebnen ihr eigenes Gotteshaus einweihen.


Über Buttikon

Buttikon wird erstmals im Jahre 1045 unter dem Namen «Butinchouen» erwähnt, wo das Frauenkloster Schänis Güter besass. Aufgrund eines Gelübdes, das angesichts einer Käferplage abgelegt wurde, erbauten die Bewohner von Buttikon die Magnuskapelle, welche 1635 eingeweiht wurde. Seit 1967 ist Buttikon eine eigene Pfarrei. Im Jahre 1968 wurde mit dem Bau der St.-Josefs-Kirche begonnen. 1970 konnte der gediegene Neubau feierlich eingeweiht werden.


Über Schübelbach

Erstmals erwähnt wird das Dorf Schübelbach im Jahre 1184 in einer Urkunde Papst Lucius lll. als «Subelnebach». Im Jahre 1217 wird in einer Urkunde ein «Wernher von Schübelbach» als Zeuge genannt. Im Jahre 1370 wird Schübelbach mit eigener Kapelle als Filiale von Tuggen erwähnt. Im Jahre 1536 sanktionierte der Konstanzer Generalvikar die Abtrennung von der Mutterkirche, womit in Schübelbach eine eigene Kirchgemeinde entstand. 1600–1604 wurde die heute noch im wesentlichen bestehende Pfarrkirche von Schübelbach erbaut.
 
 
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