Zubringer Siebnen: Jetzt geht es an die Projektierung
Der Autobahnzubringer Siebnen soll künftig die bestehenden Autobahnanschlüsse Lachen und Reichenburg sowie das nachgelagerte Strassennetz entlasten. Geplant ist eine rund 1,7 Kilometer lange Verbindung zwischen der Glarnerstrasse in Siebnen und dem geplanten neuen Autobahnanschluss östlich von Wangen (Wangen-Ost). Rund ein Kilometer davon soll laut Kanton als Tagbautunnel geführt werden. Der Zubringer verläuft über die Gemeindegebiete von Tuggen, Wangen und Schübelbach.
Die Wahl einer unterirdischen Linienführung begründet der Kanton unter anderem mit dem Landschaftsschutz. Eine offene Linienführung würde das heute weitgehend unverbaute Gebiet stärker zerschneiden.
Für den eigentlichen neuen Autobahnanschluss ist das Bundesamt für Strassen (ASTRA) zuständig. Laut Kanton soll dessen konkrete Ausgestaltung demnächst festgelegt werden. Die beiden Projekte müssen anschliessend aufeinander abgestimmt werden.
Frühester Baustart 2035
Die öffentliche Auflage des Zubringers ist frühestens 2031 vorgesehen. Bei optimalem Verlauf könnte laut Kanton 2035 mit dem Bau begonnen werden; die Bauzeit wird auf rund fünf Jahre geschätzt.
Die Kosten für die spätere Realisierung des Zubringers werden nach heutigem Planungsstand auf rund 244 Millionen Franken veranschlagt. Über die entsprechende Ausgabenbewilligung soll der Kantonsrat nach heutiger Einschätzung des Regierungsrates im Jahr 2032 entscheiden.
Mit dem aktuellen Antrag über 9,9 Millionen Franken geht es somit zunächst um die weitere Projektierung und nicht um die eigentliche Realisierung des Autobahnzubringers.
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